Beim Stöbern im Internet findet man häufig Produktangebote, die um einiges günstiger sind als beim Händler um die Ecke.
Aber Vorsicht: Erst bei genauer Kenntnis aller eventuellen Zusatzkosten können Sie berechnen, für welches Produkt Sie am wenigsten bezahlen.
Besonders bei Auslandsbestellungen ist zu bedenken, dass Versand- und Lieferkosten erheblich sein können. Hinzu kommen kann eine deutsche Einfuhrumsatzsteuer oder Zollsätze, die je nach Land und Warengruppe unterschiedlich sind. In der Regel sollten auch diese Kosten vom Lieferanten offengelegt werden, was jedoch leider nicht immer der Fall ist.
Händler aus Nicht EU-Ländern müssen zwar angeben, dass Zusatzkosten wie Steuern oder Zoll anfallen. Sie sind aber nicht verpflichtet, mitzuteilen, wie hoch diese genau sind. Die Versandkosten müssen allerdings immer angegeben werden.
Weitere zusätzliche Kosten könne sich aus den Überweisungsgebühren bei Banken für Auslandsüberweisungen ergeben.
Letztendlich stellt sich die Frage, ob das Produkt beim Händler um die Ecke nicht doch das günstigere ist.
Man sollte daher zunächst die Gesamtkosten berechnen inklusive aller Liefer-, Zoll- und Bankgebühren, bevor man sich für eine Online-Bestellung entscheidet.