Es gibt wohl kaum Jemanden, der nicht schon mal einen negativen Kontakt zu einem so genannten „Call-Center“ hatte. Dabei wird in zwei Strukturen unterschieden; die Einen, die Anrufen und etwas auf geschulte Weise verkaufen wollen und die Anderen, von denen man selbst eine Beratung oder Hilfe benötigt. Beide Arten sind auf Ihre Weise recht nervig und nur in seltenen Fällen wirklich hilfreich und kompetent. Schuld daran sind die vielen unterschiedlichen Menschen, die am anderen Leitungsende Auskunft erteilen und in den wenigsten Fällen wirklich Ahnung haben von dem was sie sagen. Der Verbraucher steht meist recht unbeholfen da und lässt sich zum einen bereden und zum anderen willkürlich mit falschen Aussagen berieseln. Hier ein paar, wenn auch recht frivole Tipps mit dem Umgang von Call-Centern.
Nach dem Abnehmen des Telefonhörers bemerkt man bereits durch die Geräuschkulisse im Hintergrund, dass es sich um ein rein kommerzielles Call-Center handelt, welches nur darauf bedacht ist sein Produkt zu verkaufen. In der Regel wir zuerst der Klient nach seiner Identität befragt, danach werden Schmeicheleien verteilt, um schlussendlich auf den Punkt der Annehmlichkeiten des Produktes zu kommen. Es wird gelacht, geredet, anschaulich „fachlich“ argumentiert und der mögliche Kunde umschmeichelt.
Den Hörer des Telefons abzunehmen, entspricht dem Öffnen der Haustür wenn’s klingelt. Da dies einen Eingriff in die Privatsphäre bedeutet, muss dies keiner tun. Niemand muss den Hörer vom Telefon abnehmen und auch nicht die Tür öffnen, wenn es klingelt. Viele Menschen fühlen sich allerdings dazu verpflichtet, weil eine Art Alarmknopf in der Genetik von einer Gefahr ausgeht, der man entgegenwirken muss.
Hier die legitimen Tricks, dem Telefonterror aus dem Weg zu gehen ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben oder gar zu meinen etwas Unrechtmäßiges zu tun. Die Arbeiter im Call-Center haben computergesteuerte Listen, die nach einem System abgearbeitet und automatisch angerufen werden. Niemand ist dem Anrufer verpflichtet.