In vielen Familien besteht das Problem, dass das Geld monatlich hinten und vorne nicht ausreicht - wer sich in einer solchen Situation befindet, sollte dringend, und zwar noch bevor man sich über einen möglichen Hinzuverdienst bzw. einen Zweitjob Gedanken macht, seine monatlichen Ausgaben überdenken. Dazu macht es Sinn, die Ausgaben, und zwar sowohl die festen Kosten wie Miete, Mietnebenkosten etc., als auch die veränderlichen bzw. beweglichen Kosten, wie beispielsweise Aufwendungen für Lebensmittel, Kleidung und Luxusgegenstände, in einer Haushaltsrechnung festzuhalten.
Es sollten also alle Aufwendungen sofort bei Fälligkeit in einem Haushaltsbuch notiert werden - schnell fällt so ins Auge, wo eventuelles Einsparpotential vorhanden ist. Ein großer Posten sind häufig Versicherungen - neben den Policen, die man schlicht und ergreifend benötigt, wie zum Beispiel der Kfz-Haftpflicht oder der privaten Haftpflichtversicherung, besteht in zahlreichen Haushalten jedoch eine fast schon dramatische Überversicherung.
Arbeitnehmer sollten in jedem Falle auch die ihnen zur Verfügung gestellten Freibeträge nutzen und sie auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen - ab 2011 bzw. 2012 wendet man sich dafür nur noch an das Finanzamt, ohne zuvor beim Arbeitgeber die Lohnsteuerkarte abzuholen. Die Eintragung der Freibeträge verschafft den Familien monatlich mehr Luft, da sich das Nettogehalt erhöht - dafür jedoch sollte man keine Steuerrückerstattung am Jahresende erwarten.