Viele Eltern machen sich Sorgen, wenn ihr Kleines nicht mindestens einmal am Tag ein großes Geschäft in der Windel hat. Von einer wirklichen Verstopfung spricht man allerdings erst, wenn das Kind mehrere Tage hintereinander keinen Stuhlgang hatte. Warnsignale sind allerdings ein aufgeblähtes Bäuchlein oder Bauchschmerzen - dann sollte man auf jeden Fall einen Arzt hinzuziehen.
Verstopfung kann diverse Ursachen haben, so kann eine Fehlbildung des Darms ursächlich sein, aber auch eine Ernährungsumstellung (Fertigmilch statt Muttermilch, Einführung der Beikost) und auch mangelnde Bewegung können ein Grund sein.
Sie können Ihrem Kind mit einfachen Mitteln helfen. Füttern Sie Birnenmus und verzichten Sie auf Karotten und Bananen, die stopfen! Sorgen Sie dafür, dass das Kind ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Sie können der Flüssigkeit auch Milchzucker beimischen, dieser hat eine abführende Wirkung und ist für das Kind unschädlich. Eine Bauchmassage (einfach den Bauch des Kindes nach den Mahlzeiten im Uhrzeigersinn massieren) oder Gymnastik auf dem Wickeltisch können ebenfalls helfen, die Darmtätigkeit anzuregen. Ein probates Mittel ist auch rektales Fiebermessen, da durch das Einführen des Thermometers der Darm stimuliert wird, kommt oftmals Bewegung in die Sache!