So beugen Sie Schwangerschaftsstreifen vor!

Die Haut am Bauch ist in der Schwangerschaft großen Belastungen ausgesetzt, denn schließlich muss sie sich am meisten dehnen. Viele Frauen haben daher Angst vor Schwangerschaftsstreifen, also kleinen, länglichen Rissen im Bindegewebe, die durch die Dehnung verursacht werden können. Diese Linien sind zunächst dunkelrosa bis lila und verblassen später, aber sie verschwinden nicht gänzlich. Vorbeugen ist also die einzig wirksame Strategie!

Ganz wichtig ist es, die Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen, indem Sie sie täglich mit pflegenden Ölen oder feuchtigkeitsspendenden Lotionen einreiben. Die Elastizität und Durchblutung des Bindegewebes lässt sich außerdem durch tägliche Massagen mit einem Luffaschwamm oder einem Massagehandschuh verbessern. Zusätzlich können Sie regelmäßig ein Peeling verwenden, das abgestorbene Hautzellen entfernt und die Zellaktivität ankurbelt.

Ein bewährtes Mittel zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen ist auch die sog. Zupfmassage. Tragen Sie Massageöl oder Creme auf den Bauch auf und ziehen Sie dann beginnend am Unterbauch kleine Hautpartien mit Daumen und Zeigefinger sanft hoch. Halten Sie die Hautfalte kurz fest und lassen Sie dann wieder los. So arbeiten Sie sich bis zum Rippenbogen hoch. Massieren Sie Ihren Bauch täglich 5 bis 10 Minuten. Mit zunehmendem Umfang wird die Zupfmassage schwierig, sie können dann auf einen Massagehandschuh umsteigen oder den Bauch mit den Fingerspitzen in kleinen Kreisen massieren.

Achtung: im letzten Schwangerschaftsdrittel sollte der Bauch nicht zu tiefgehend massiert werden, da sonst die Gebärmutter gereizt und damit vorzeitige Wehen ausgelöst werden können.

Schlagworte: Bauch, Creme, Dehnungsstreifen, Haut, Massage, Schwangerschaft, Schwangerschaftsstreifen, Zupfmassage

Thema: Hautpflege, Schwangerschaft

Eigene Bewertung: Keines Durchschnitt: 1 (1 Bewertung)

Weiterempfehlen: So beugen Sie Schwangerschaftsstreifen vor!